Goldfish
Ein selbst gehosteter Videoserver – sozusagen „Jellyfin-light“ – mit eigenen Apps für Apple-Geräte, Amazon Fire TV und Linux – eine Android-App ist in Vorbereitung.
Was Goldfish kann
Anmeldung
Login mit E-Mail und Passwort oder per Single Sign-on (Authentik).
Home-Screen
Bereiche für „Fortsetzen“, „Als nächstes“ und „Zuletzt hinzugefügt“.
Serien
Serien mit übersichtlicher Staffelansicht.
Player
Direct Play oder Transcode auf dem Server, Qualitätsauswahl, Trailer und gespeicherte Fortsetzen-Position.
Ton & Untertitel
Tonspur und Untertitel wählbar – inklusive per KI bzw. OCR erzeugter Untertitel.
Downloads
Videos und Musik für die Offline-Wiedergabe herunterladen.
Musik
Musik-Player mit Warteschlange, Playlists und Favoriten.
AirPlay & Hintergrund
Wiedergabe per AirPlay und im Hintergrund.
Gesehen-Status
Den Gesehen-Status zwischen zwei Konten synchronisieren.
Mac & Linux
Lokale Bibliotheken und externe Festplatten einbinden, auch ganz ohne Server. Auf dem Mac zusätzlich mit automatischer Formatanpassung.
Der Server
Das Herzstück ist der Goldfish-Server: ein einzelnes Go-Programm in einem schlanken Docker-Image (ca. 150 MB), ohne externe Datenbank oder weitere Medienserver. Er läuft zu Hause – zum Beispiel auf Unraid, einem NAS oder einem Mini-PC.
Ein Container
Docker Compose genügt. Daten liegen in einer SQLite-Datenbank, automatische Backups sind eingebaut.
Hardware-Transcoding
Direct Play, wo möglich, sonst Umwandlung per Intel VAAPI oder NVIDIA NVENC – ohne GPU per Software.
Bibliotheken & Metadaten
Filme, Serien, Musik und private Videos. Poster, Besetzung und Trailer über TMDB, automatischer Scan nach Zeitplan.
Mehrere Benutzer
Eigene Konten mit Zugriffsrechten und Altersfreigaben, optional Single Sign-on per OIDC.
Automatisch & KI
Untertitel per Whisper, OCR für Bild-Untertitel und automatische Erkennung von Vorspännen zum Überspringen.
Weboberfläche
Der Server bringt seine eigene Weboberfläche mit Player, Suche und Verwaltung mit – die Apps sind ein Zusatz.
Server in wenigen Minuten installieren
Repository holen
Das GitHub-Repository klonen oder das Installationsskript install.sh verwenden.
Pfade anpassen
.env.example nach .env kopieren und den Pfad zu deinen Medien (MEDIA_ROOT) eintragen.
Starten
docker compose up -d --build – danach ist die Weboberfläche auf Port 8096 erreichbar.
Einrichten
Der Einrichtungsassistent legt das Admin-Konto an. Bibliothek hinzufügen, scannen, fertig.
git clone https://github.com/boernie77/goldfish
cd goldfish
# Konfiguration anpassen
cp .env.example .env
# Starten
docker compose up -d --build
Ein TMDB-Schlüssel (kostenlos) ist optional, ohne ihn gibt es keine Poster und Beschreibungen. Alle Details, NVIDIA-Setup und SSO-Konfiguration stehen in der README auf GitHub.
Die Apps
iPhone & iPad
„Goldfish Media“ im App Store · Version 1.14
Mac
„Goldfish Media“ im App Store · Version 1.8
Apple TV
„Goldfish Media“ im App Store · Version 1.11
Amazon Fire TV
Eigene App für Fire-TV-Sticks und -Geräte, bedienbar mit der Fernbedienung · Amazon Appstore
Linux & Android
Eine Linux-App gibt es bereits (Quellcode auf GitHub). Die Android-App ist in Vorbereitung und noch nicht im Play Store.
Für die Nutzung brauchst du einen eigenen Goldfish-Server. Die Apple-Apps findest du im App Store über die Suche nach „Goldfish Media“, die Fire-TV-App im Amazon Appstore unter „Goldfish“.
Goldfish selbst hosten
Quellcode, Installationsanleitung und alle Details zum Server findest du auf GitHub.
Zum GitHub-Repository